
| Presse News 2009 | |||||
Immobilienmarkt Rhein-NeckarWohneigentum wird attraktiver, Mieten im Aufwärtstrend In meisten Städten der Metropolregion Rhein-Neckar sind die Preise für Kaufimmobilien in den vergangenen Monaten leicht gesunken. Dagegen stiegen die Mietpreise fast allerorts, außer in Landau und Kaiserslautern. In Worms gab es einen Anstieg der Netto-Kaltmieten-Preise/m² in mittelguten Lagen bei Neubauten-Erstbezug um 20,0%. Die Immobilienmärkte der drei großen Zentren Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg zeigen sich im Ganzen stabil, ohne größere Preisschwankungen. Dies geht aus den aktuellen Immobiliendaten für 2009 hervor, die die beiden Regionalverbände West und Süd des Immobilienverbandes Deutschland IVD veröffentlichten. Heidelberg hat die höchsten Immobilienpreise der Region. Hier kostet ein frei stehendes Einfamilienhaus in guter Lage etwa 570.000 Euro und damit 50.000 Euro mehr als vor einem Jahr. In Mannheim muss man 420.000 Euro einkalkulieren und damit 20 000 Euro weniger als im Vorjahr, in Speyer blieb der Wert unverändert bei 370.000, in Neustadt bei 300.000 und in Ludwigshafen bei 290.000 Euro. Die Preise für Reihenmittelhäuser in der Region sanken auf breiter Front, im Schnitt um –3,0% bis –7,0%. Für ein Reihenhaus in mittelguter Lage muss man in Mannheim derzeit 235.000 Euro einrechnen, 2,0% weniger als im Vorjahr. In Heidelberg liegen die Kosten bei 280.000 Euro und in Ludwigshafen bei 160.000 Euro. Die Preise für einfach ausgestattete Eigentumswohnungen (ohne Balkon, unsanierte Bäder an befahrenen Straßen) stiegen in Mannheim um 10,0% an – von 1.200 auf 1.320 Euro pro Quadratmeter. In Heidelberg veränderte sich der Preis marginal um –1%, von 1.400 auf 1.375 Euro und in Ludwigshafen kam es zu einer Verteuerung von 6,0% auf 950 Euro/m². Die mit 690 Euro/m² günstigsten Eigentumswohnungen findet man weiterhin in Worms. Bei den Wohnungsmieten ist in den meisten Städten ein Anstieg zu erkennen. In Ludwigshafen und Neustadt steigen die Preise in einfachen Lagen um 13,0%, in mittelguten und guten Lagen immerhin noch um 5,0%. Die Mietpreise in Kaiserslautern und Landau hielten sich konstant. In einfachen Lagen in Mannheim stieg der Euro/m²-Wert von 5,00 Euro auf 5,30 Euro, in mittelguten Lagen von 6,00 Euro auf 6,30 Euro und in guten Lagen von 7,50 Euro auf 7,70 Euro. Einzig in Worms war eine Vergünstigung der Wohnungsmieten in guten Lagen zu erkennen, aber diese auch lediglich um –1,0%. Der höchste Mietpreis bleibt mit 10,00 Euro/m² in guten Lagen in Heidelberg. Im Segment Wohnungsmieten Neubau (Erstbezug) kam es zu leichten Preisanstiegen vielerorts, bis auf Kaiserslautern. In Heidelberg stiegen die Mietpreise um 4,0% bis 6,0%, in Ludwigshafen um 5,0% bis 7,0%, in Mainz um 2,0% bis 5,0%, in Neustadt um 3,0% bis 7,0% und in Speyer um 5,0% bis 6,0%. Den größten Anstieg verzeichnete Worms mit 20% in mittelguten Lagen. In Kaiserslautern sank der Wert von 6,50 Euro/m² auf 6,00 Euro/m² in mittelguten Lagen und von 7,00 Euro/m² auf 6,50/m² in guten Lagen. In Mannheim blieb der Wert für die mittelguten Lagen unverändert, während es in guten Lagen zu einem Anstieg von 3,0% kam. Günstigstes Pflaster für den Neubau-Erstbezug sind mit 6,00/m² Landau und Kaiserslautern. Download PN 51 als PDF-Datei (24 KB) Ansprechpartner: Philipp Schiwek Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IVD West e.V., Köln Telefon (0221) 95 14 97-14, E-Mail: schiwek@ivd-west.net Prof. Dr. Stephan Kippes Tel. 089 / 29 08 20 - 13 Fax 089 / 22 66 23 E-Mail: presse@ivd-sued.net |