PN 01 - IVD-Institut stellt den „CityReport Freiburg 2011/2012“ vor

17.01.2012 Stabil bis leicht steigende Kauf- und Mietpreise in Freiburg

Der „CityReport Freiburg 2011/2012“, der sich auf die Marktsituation in der kreisfreien Stadt Freiburg bezieht, ist soeben erschienen. Hierin analysiert das IVD-Marktforschungsinstitut die Preisentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt. Der „CityReport Freiburg 2011/2012“ kann unter www.ivd-sued.net bestellt werden.

„Aufgrund der Verunsicherung auf den Kapitalmärkten, niedrigen Zinsen und nicht zuletzt der inzwischen erfolgten Erhöhung der Grunderwerbsteuer von 3,5 % auf 5,0% hat sich die Nachfrage nach Wohnimmobilien im vergangenen Jahr deutlich intensiviert“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, „in Folge dessen kam es in Freiburg zu steigenden Kauf- und Mietpreisen in fast allen Marktsegmenten.“ Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer hatte hierbei zu klaren Vorzieheffekten geführt.

Im aktuellen Marktgeschehen werden sowohl Wohnungen zur Kapitalanlage wie auch zur Eigennutzung gut nachgefragt. Dabei ist festzustellen, dass die Kaufinteressenten aus dem gesamten Bundesgebiet kommen.

„Durch die Fertigstellung der zwei großen Wohngebiete Rieselfeld und Vauban“, so IVD-Vizepräsident Hugo W. Sprenker, „ist der aktuelle Nachfrageüberhang bei den Eigentumswohnungen temporär etwas beruhigt.“ Die Entwicklungsflächen für die Wohnbebauung sind in Freiburg nur in geringem Umfang vorhanden. Entsprechend den verfügbaren Grundstücken sind im Rahmen der Nachverdichtung der Stadt einzelne Entwicklungen an unterschiedlichen Standorten gegeben.

„Der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung aus dem Bestand (guter Wohnwert) kostet“, so IVD-Regionalbeirat Dirk Schemmer, in Freiburg im Durchschnitt 2.260 €/m². Für eine neuerrichtete Eigentumswohnung mit gutem Wohnwert werden im Herbst 2011 im Durchschnitt 2.890 €/m² (Frühjahr 2011 2.850 €/m²) bezahlt.“

Bei den Eigenheimen mit gutem Wohnwert kann nach wie vor von einem Nachfrageüberhang gesprochen werden. Die Kaufpreise für Reihenmittelhäuser/Bestand liegen im Durchschnitt bei 325.000 €/Objekt und für Doppelhaushälften/Bestand bei 422.000 €/Objekt (guter Wohnwert). Für freistehende Einfamilienhäuser mit gutem Wohnwert werden durchschnittlich 458.000 €/Objekt bezahlt.

Der Mietmarkt in Freiburg wird stark durch die Studenten der Universität und Fachhochschulen geprägt (mehr als 30.000 Studierende). Der vorhandene Mietwohnungsbestand kann die hohe Nachfrage nicht in allen Bereichen ausreichend bedienen. Die Vermarktungsdauer der freiwerdenden Objekte ist daher relativ kurz; Leerstände sind aus markttechnischen Gründen nicht gegeben.

Die Mieten für Altbauwohnungen mit gutem Wohnwert liegen in Freiburg im Durchschnitt bei 7,60 €/m², für Wohnungen aus dem Bestand bei 9,00 €/m² und für Neubauwohnungen bei 10,10 €/m². Für eine Doppelhaushälfte aus dem Bestand werden aktuell durchschnittlich 1.310 €/Objekt und für eine neuerrichtete Doppelhaushälfte 1.430 €/Objekt bezahlt. Die Miete für ein Reihenmittelhaus/Bestand liegt bei 1.150 €/Objekt und für ein Reihenmittelhaus/Neubau bei 1.250 €/Objekt (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen).

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Prof. Dr. Stephan Kippes
Tel. 089 / 29 08 20 - 13
Fax 089 / 22 66 23
E-Mail: presseivd-sued.net

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