Marketing wo man es bisher vergeblich suchte

Hausverwalter müssen sich umstellen

In der deutschsprachigen Fachbuchliteratur gab es bisher faktisch nichts zum Thema Marketing im Bereich der Hausverwaltung. Zwar gibt es Praxisbeispiele für den richtigen Umgang im „Hausverwal-termarkt“. Doch diese sind bisher Ausnahmen. In der Regel wird heute noch „verwaltet“ wie vor zwan-zig Jahren. Anpassungsbedarf wurde nur im Bereich der elektronischen Datenver¬arbeitung und über-all dort gesehen, wo der Gesetzgeber Änderungen erzwang. Der Geist des Marketing hat die Köpfe der Hausverwalter noch nicht erfaßt.

Isoliert von dieser Szene hat sich im Bereich der Gewerbeimmobilien ein Objektmanagement etabliert, das vor allem unter dem Stichwort „Facility Management“ Einzug auch in die Literatur hielt. Die zu-nehmende Professionalisierung der immobilienwirtschaftlichen Leistungsbereiche dürfte über kurz oder lang aber auch den wohnungs¬wirtschaftlichen Verwaltungsbereich erfassen. Hier hat im Wettbe-werb die Nase vorn, wer das Marketinginstrumentarium beherrscht.

Einen Beitrag zur „Emanzipation“ der Hausverwalter in Richtung Objektmanager durch professionelles Marketing liefert das jetzt erschienene Buch „Hausverwaltungs-Marketing“. Es stammt aus der Feder des vielen bereits aus dem Seminarbereich bekannten Dr. Stephan Kippes, Geschäftsführer der RDM-Bayern-Marktforschungs GmbH.

Nach einer Analyse des gegenwärtigen Istzustandes entwickelt er im Hinblick darauf, daß es Haus-verwalter - ähnlich wie Makler - auch mit Stellvertreterleistungen zu tun haben, ein Konzept des „dop-pelten“ Marketing. Im Blickpunkt des „originären Marketing“ steht dabei die „hauseigene“ Marketing-strategie, die der Optimierung des Verwaltungsbestandes dient. Das „derivate“ Marketing gehört da-gegen zur Leistungspalette, die der Hausverwalter anstelle des Hauseigentümers gegenüber seinen „Kunden“ - also den Mietern, Wohnungseigentümern, Verwaltungsbeiräten - übernimmt. Schwer-punktmäßig wird das originäre Marketing behandelt.

Die methodischen Anlage des Buches läßt erkennen, daß der Autor großen Wert auf praktische Um-setzbarkeit des dargestellten Stoffes legt. In die Darstellung eingebaute Checklisten, Stärke-Schwächenanylysen im Vergleich zur Konkurrenz, Bewertungsschemata, Themenzusammen¬stellungen zur Kreation eines Leitbildes usw. zeugen von diesem Ansatz.

Kippes fördert und fordert vom Leser Phantasie und Kreativität - genau also das, was im traditionellen Selbstverständnis der Hausverwalter nicht gerade im Vordergrund steht. Er bewegt sich bei Darstel-lung möglicher Zusatzleistungen auf das Feld zu, das im gewerblichen Immobilienbereich der neue Philosophie des Facility Managements zugrunde liegt.

Allen, die sich mit der Betreuung von fremdem Haus- und Grundbesitz befassen, sei dieses Buch wärmsten empfohlen.

„Hausverwaltung-Marketíng - Praxisratgeber für den erfolgreichen Immobilienbetreuer“
Stephan Kippes
1. Auflage 1998, Umfang 136 Seiten,
Richard Boorberg Verlag,
Scharrstr. 2, 70563 Stuttgart

Dipl.-Volkswirt Erwin Sailer

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