PN 57 - IVD-Institut präsentiert aktuellen "CityReport Freiburg 2018"

01.08.2018 Kaufpreise bei Wohnobjekten mit einfacher Ausstattung ziehen stärker an

Der soeben veröffentlichte "CityReport Freiburg 2018" analysiert die Marktentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt und gibt Auskunft über das aktuelle Kauf- und Mietpreisniveau.

"Die Bautätigkeit in der Universitätsstadt Freiburg kann weiterhin nicht im Gleichschritt mit dem Bedarf wachsen", so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. "Der Nachfrageüberhang hat sich deshalb weiter erhöht, es wird immer schwieriger, in Freiburg geeigneten Wohnraum zu finden." Größere Baugebiete sind zwar aktuell in Planung bzw. Realisierung, wie das Baugebiet auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs oder in Dietenbach am westlichen Stadtrand, diese werden allerdings langfristig die Bedarfslücke am Wohnungsmarkt angesichts der Zuzugsdynamik nicht schließen können.

Der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung aus dem Bestand mit gutem Wohnwert beträgt in Freiburg im Frühjahr 2018 durchschnittlich 3.540 €/m². Die Veränderung zum Herbst 2017 liegt somit bei +3,8 %. Unter Berücksichtigung der Kaufkraft pro Einwohner in Freiburg (Quelle: Michael Baur Research), die bei 21.401 € liegt, ist der Erwerb einer Freiburger Eigentumswohnung nach Stuttgart am teuersten.

Für eine neuerrichtete Eigentumswohnung mit gutem Wohnwert werden aktuell im Durchschnitt 4.900 €/m² bezahlt. Die Veränderung gegenüber Herbst 2017 beträgt rund +4,0 %.

Die Kaufpreise für Reihenmittelhäuser/Bestand liegen aktuell bei durchschnittlich 524.000 € (+2,9 % gegenüber Herbst 2017) und für Doppelhaushälften/Bestand bei 625.000 € (+3,5 %). Für freistehende Einfamilienhäuser mit gutem Wohnwert werden durchschnittlich 673.000 € (4,2 %) bezahlt.

"Kaufen und Mieten in Freiburg ist teuer und wird kontinuierlich teurer. Mittlerweile strahlt das hohe Preisniveau ins Umland aus", so IVD-Marktberichterstatter Wolfgang Seitz, Sachverständiger und Makler bei Seitz ImmoWert in Bötzingen. "Dort steigen seit einiger Zeit die Preise ebenfalls spürbar an. Baugebiete stehen dort teilweise in ausreichender Zahl zur Verfügung. Eine große Rolle bei der Wohnraumversorgung spielt die südlich gelegene Stadt Bad Krozingen, die Bautätigkeit in erheblichem Umfang verzeichnet. Auch auf der westlichen Seite des Kaiserstuhls wird kräftig gebaut, die Gemeinde Endingen hat dort in den letzten Jahren eine große Zahl von Bauplätzen ausgewiesen."

Die aktuellen Mieten in Freiburg haben sich gegenüber der Erhebung des IVD Süd im Herbst 2017 moderat entwickelt. Der stärkste Mietanstieg von +4,8 % ist bei den Altbauwohnungen mit gutem Wohnwert gemessen worden. Die Mieten bewegen sich im Frühjahr 2018 zwischen 11,00 € für Altbauwohnungen, 12,10 € für Bestandswohnungen und 12,70 € für Neubauwohnungen (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen).

Für eine Doppelhaushälfte aus dem Bestand werden aktuell durchschnittlich 1.620 € und für eine neuerrichtete Doppelhaushälfte 1.680 € verlangt. Die Miete für ein Reihenmittelhaus/Bestand liegt bei 1.530 € (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen).

Ausführliche Informationen zu Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt und aktuellen Preisen für Wohnimmobilien können dem "CityReport Freiburg 2018" entnommen werden. Dieser und weitere CityReporte für Groß- und Mittelstädte Baden-Württembergs sind im IVD-Onlineshop unter www.ivd-sued-shop.de oder beim IVD-Institut (Gabelsbergerstr. 36, 80333 München, Tel. 089/29082020, infoivd-institut.de) erhältlich.

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Prof. Dr. Stephan Kippes
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Fax 089 / 22 66 23
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